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Mein größter Produktivitätstipp für junge karrierebewusste Frolleins

lautet –> Tagebuch schreiben

Klingt doof ist aber so. Ich führe jetzt seit mittlerweile zweieinhalb Jahren ein sogenanntes       5 Jahrestagebuch und ich bin der festen Überzeugung, dass dies meine Produktivität verdrölffacht hat, wissenschaftlich gesprochen 🙂

Im Gegensatz zum normalen Tagebuch hat man hier nämlich 5 Einträge auf einer Seite, was den Vorteil hat, dass man jeden Tag sehen kann was man auf den Tag genau in den Jahren davor gemacht, bzw. aufgeschrieben hat. Ein anderer schöner Nebeneffekt ist, dass man nur sehr wenig Platz zum Schreiben hat und mir so am Anfang die „Angst“ vor der leeren Seite genommen wurde. Mittlerweile schreibe ich mit einem 0,05cm Fineliner, damit ich möglichst viel in das kleine Feld pressen kann.

Die 5 Vorteile dieser Tagebuchform:

  1. Es ist einfach anzufangen, da man nur wenig schreiben muss, bzw. kann
  2. Beim Durchlesen der alten Einträge wird man auf bestimmte Verhaltensmuster aufmerksam (spart manchmal die teure Therapeutin)
  3. Man erinnert sich besser an Jahrestage, da man die schönen Ereignisse beim Durchlesen wieder erlebt
  4. Es kann an jedem beliebigen Tag des Jahres angefangen werden (meins habe ich zum Beispiel an meinem 25zigsten Geburtstag angefangen und nicht am 01.01)
  5. Besteht aus Blankopapier und lässt sich damit vielfältig verwenden (Ich kombiniere zum Beispiel 2-3 Gratitude Journal Einträge mit kurzer Zusammenfassung vom Tag)

Bei mir hat sich in den letzten Jahren herauskristallisiert, dass das Thema Produktivität für mich ein wichtiger Faktor in der Beurteilung meines Tages ist. Ich sehe auch auf einen Blick die Tage an denen es mir nicht so gut ging, da steht nämlich oft nur ein Satz oder die Schrift ist definitiv größer, als in den anderen Einträgen.

Damit das Ganze funktioniert muss man natürlich dran bleiben und am besten jeden Tag reinschreiben. Ich möchte hier nichts beschönigen, das erste Jahr war definitiv schwer und ich habe einen Haufen Lücken in den Einträgen oder habe mich auch öfters hingesetzt und 3-4 Tage nachgetragen. Wie ihr hier unten sehen könnt, habe ich an manchen Tagen einfach nichts eingetragen, passiert schonmal. Die anderen Tage sind dafür umso voller beschrieben.

imageedit_4_8337904803Was mir dabei geholfen hat war eine konsistente Routine zu entwickeln, sodass Tagebuch schreiben zum No-Brainer wird und fast schon automatisch geschieht. Ich habe nach einer Experimentierphase herausgefunden, dass ich am besten morgens schreibe mit dem ersten Kaffee neben mir. (Mehr zum Aufbau einer Morgenroutine findest du hier)

Meine Abende sind als feierwütige Mitt-Zwanzigerin (haha) einfach zu unterschiedlich als dass ich da eine konsequente Routine aufziehen könnte, wobei so ein angeschickerter Eintrag bestimmt lustig zu lesen wäre. Dies muss natürlich nicht für euch gelten. Hier ist auch wieder Ausprobieren gefragt um die für euch beste Zeit zu finden.

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Und auch wenn ich auf mein 5-Jahrestagebuch in Papierform schwöre, es gibt elektronische Lösungen zum Tagebuch schreiben. (eine Übersicht findest du hier )

Hier noch ein paar Infos zum Thema Tagebuch schreiben:

Wie sieht das bei euch aus? Führt ihr regelmäßig Tagebuch? Und wenn ja in welcher Form?

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Picture Courtesy of Karrierefrollein
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